Dario

Dario Messi

 

Was hat dich dazu bewogen Volkswirtschaftslehre an der UZH zu studieren?

Als ich mich für die Wirtschaftswissenschaften einschrieb, wollte ich eigentlich BWL studieren. In den ersten Wochen des gemeinsamen Assessmentjahres wurde mir aber klar, dass ich die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge viel interessanter finde. So habe ich mich für die Volkswirtschaftslehre entschieden. Heute weiss ich, dass die ‘Brille’ des Volkswirts auch im unternehmerischen Umfeld sehr nützlich ist.

 

Was hat dir am Department of Economics besonders gut gefallen?  

Das Department of Economics spornt zu Spitzenleistungen an, in der Forschung wie auch im Studium. Es ist ein anspruchsvolles und sehr bereicherndes Umfeld, in dem das kritische Denken gefördert wird.


Gibt es ein Ereignis aus dem Studium, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist? 

Davon gibt es unzählige: Die vielen neuen Eindrücke im Assessmentjahr, der letzte Schliff beim Schreiben der Masterarbeit, das befreiende Gefühl nach der letzten Prüfung im Semester, beim Bier mit Freunden im bQm. Und, nicht zu vergessen: Das Weisswurstfrühstück bei Prof. Woitek. Das sind Erinnerungen, die bleiben.

 

Welche Professorinnen und Professoren oder Veranstaltungen haben dich inspiriert?

Ich hatte die Chance, bei Prof. Woitek als Research Assistant mitzuwirken. Seine breit gefächerte Forschung zu gesellschaftlichen und wirtschaftshistorischen Themen und die Anwendung von state-of-the-art quantitativen Methoden hat mich sehr inspiriert. Ebenso die Forschung im Bereich International Economics von Prof. Hoffmann. Ich habe heute ein viel besseres Verständnis der komplexen Mechanismen der internationalen Makroökonomie und der internationalen Kapitalflüsse. Dieses Verständnis ist sehr bereichernd. Geblieben ist mir auch eine Veranstaltung von Dr. Katrin Assenmacher-Wesche zur Geldpolitik. Das Thema hat mich interessiert und eine Lehrveranstaltung mit einer Person aus dem ‘Business’ (damals arbeitete Frau Assenmacher bei der SNB, heute bei der ECB) war sehr spannend und aufschlussreich.

 

Wo stehst du heute?  

Ich habe mein Studium 2016 abgeschlossen und habe dann im Bereich Investment Research in einer Bank begonnen, wo ich bis heute tätig bin. Ich nutze die Fähigkeiten, die ich an der UZH erworben habe, jeden Tag: Ein fundiertes technisches Verständnis zu volkswirtschaftlichen Mechanismen und statistischen Methoden ist in meinem Job unerlässlich. Genauso wertvoll ist aber die Methodik, also wie eine Problemstellung systematisch angegangen werden kann. Diese Fähigkeit ist nicht nur in meiner beruflichen Karriere hilfreich, sondern in allen Lebensbereichen.

 

Hast du einen Tipp für angehende Studentinnen und Studenten?

Geniesst die Zeit an der Universität! Es ist eine einzigartige Erfahrung. So viele Freundschaften werden geknüpft und der Geist wird kontinuierlich mit neuen Eindrücken und Erkenntnissen gefüttert. Schliesslich ist es für jede Studierende und jeden Studierenden ein grosses Privileg, diese Möglichkeit wahrnehmen zu dürfen.