Claudine

Claudine Schwarzenbach

 

Was hat dich dazu bewogen Volkswirtschaftslehre an der UZH zu studieren?

Dass ich mich für den Bachelor in VWL eingeschrieben habe, war eher ein Glückstreffer. Ich hatte zuvor nie Unterricht in Ökonomie und konnte mir nur wenig darunter vorstellen. Meine Wahl habe ich nie bereut, das Fach begeistert mich seit dem ersten Tag  
Zu Beginn wusste ich nicht, dass die UZH eine so gute Reputation in der Volkswirtschaftslehre hat. Bei der Wahl des Bachelorstudiums achtet man wahrscheinlich weniger auf solche Dinge. Beim Master war dies anders. Das Institut ist in der Schweiz mit Abstand das renommierteste und geniesst auch international einen sehr guten Ruf.  

 

Was hat dir am Department of Economics besonders gut gefallen?

Ich bekam bereits im dritten Semester des Bachelorstudiums die Gelegenheit Tutorin für die Makro I Vorlesung zu werden. Für viele Assessment-Studierende ist die Makro I eher eine Qual, aber für mich war es die beste Vorlesung der ganzen Assessment-Stufe. Bis zum Ende meines Masterstudiums habe ich in verschiedenen Rollen für das Department of Economics gearbeitet. Ich wurde stets mit offenen Armen empfangen und erhielt grosse Wertschätzung für meine Arbeit. Ob im Studium oder als Mitarbeiterin, am Institut zählt nur die Leistung, egal wer man ist oder woher man kommt.


Gibt es ein Ereignis aus dem Studium, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ich würde da vielleicht die Zeit nennen, in der ich die ersten Prüfungsergebnisse in der Assessment-Stufe erhielt. Da ich in der Kantonsschule nicht besonders gute Noten hatte, war ich sehr nervös. Dann kamen aber ausschliesslich sehr gute Noten zurück. Die Mühe hatte sich also mehr als gelohnt und ich war noch motivierter für das kommende Semester. Zudem erkannte ich, dass die bisherigen Leistungen in der Kantonsschule keine Aussagekraft für die Leistungen im Studium haben. Wenn man im richtigen Studium ist, fällt es einem leicht zu glänzen.


Welche Professorinnen und Professoren oder Veranstaltungen haben dich inspiriert?

Während meiner Masterarbeit hat mich mein Betreuer, Prof. Nir Jaimovic, immer sehr bestärkt. Er hat sich stets Zeit genommen, um mir bei Problemen weiterzuhelfen. Bei meinem Weg zum Doktorat hat er mich unterstützt und mir Mut zugesprochen. Mehr kann man sich von seinem Betreuer nicht wünschen.

 

Wo stehst du heute?

Ich schloss mein Masterstudium im Sommer 2021 ab und begann danach direkt mit dem Doktoratsstudium am Institut für Volkswirtschaftslehre. Für mich war immer klar, dass ich ein Doktorat mache, und dass ich es am liebsten hier in Zürich machen will.

 

Welche Tipps würdest du neuen Studentinnen und Studenten mitgeben?

Ich würde den Studierenden raten, nie ihre Motivation zu verlieren. Ein Studium kommt einem manchmal wie ein sehr langer Weg vor und man möchte seine Zeit oft lieber mit anderen Dingen verbringen als mit Lernen. In solchen Momenten sollte man aber sein Ziel vor Augen halten und daran denken, dass das Erreichen seiner Wunschkarriere mehr wiegt als die Mühe, die kommenden Wochen mit Büffeln zu verbringen.