Andreas

Andreas Perschak

 

Was hat dich dazu bewogen Volkswirtschaftslehre an der UZH zu studieren?

Die UZH hat im Bereich VWL einen exzellenten Ruf. Das Studium hat mich auch gereizt, weil ich wusste, dass das Niveau sehr hoch ist. Ausserdem gefiel mir die grosse und spannende Auswahl an Nebenfächern auf Masterstufe.


Was hat dir am Department of Economics besonders gut gefallen?

Während meines Studiums ist das Department stark gewachsen. Dadurch ergaben sich insbesondere im Bereich Development Economics spannende Möglichkeiten zur Vertiefung. Ebenfalls gefiel mir die Internationalität der Studierenden im Masterstudium. Und das Department of Economics hat eine tolle Auswahl an Partneruniversitäten für ein Austauschsemester.

 

Gibt es ein Ereignis aus dem Studium, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Eine der besten Erinnerungen aus meiner Studienzeit ist natürlich mein Austauschjahr. Auch in sehr guter Erinnerung habe ich ein interdisziplinäres Seminar, das von Ökonominnen und Politikwissenschaftlern besucht wurde. Ich fand es interessant und erfüllend, das Wissen aus der Ökonomie und Politik zu kombinieren.

 

Welche Professorinnen und Professoren oder Veranstaltungen haben dich inspiriert?

Inspiriert wurde ich unter anderem durch die Forschung von Prof. David Dorn im Bereich der Arbeitsökonomie. Ich habe eins seiner Papers als Grundlage für meine Masterarbeit verwendet.
Daneben haben mich die Vorlesungen im Bereich der Datenanalyse am meisten interessiert. Es fasziniert mich, wie wir mit statistischen Methoden die unterschiedlichsten Fragen beantworten können. In meinem Job nutze ich die Fähigkeiten aus diesen Vorlesungen täglich.

 

Wo stehst du heute?

Ich habe meinen Master 2019 abgeschlossen und habe anschliessend im Risk Management der Zürcher Kantonalbank angefangen. Mein Job ist sehr datenlastig und ich muss komplexe Zusammenhänge erfassen und erklären können. Das VWL-Studium bietet die ideale Grundlage für diese anspruchsvolle Aufgabe. Die Methoden und Denkweisen der VWL lassen sich nämlich in sehr vielen Berufen und praktisch allen Unternehmen einsetzen.

 

Welche Tipps würdest du neuen Studentinnen und Studenten mitgeben?

Das Studium ist eine äusserst wertvolle Zeit. Ich empfehle daher grundsätzlich Vorlesungen zu belegen, die einen wirklich interessieren, auch wenn sie vielleicht ein wenig schwieriger oder auf den ersten Blick weniger „nützlich“ für die Karriere erscheinen. Ein weiterer Tipp ist, auf das Programmieren zu setzen. Diese Fähigkeit kann man praktisch überall einsetzen. Zum Schluss empfehle ich allen, ein Austauschsemester oder -jahr zu machen. Das ist eine unvergessliche Zeit.