Institut

Das Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich gehört zu den führenden Forschungszentren in Europa. Das breite Forschungsfeld umfasst diverse Teilbereiche der Volkswirtschaftslehre darunter Ökonometrie, Makroökonomie, Mikroökonomie und Neuroökonomie. Geforscht wird mit einem interdisziplinären Ansatz, der moderne Volkswirtschaftslehre mit historischen, politikwissenschaftlichen psychologischen, biologischen und soziologischen Elementen verbindet. Des Weiteren bietet das Institut ein modernes Studienangebot sowohl auf Bachelor- und Masterebene wie auch auf der Doktoratsstufe (Doktorandenprogramme in Ökonomie und Neuroökonomie).
Im internationalen Vergleich hat sich das Institut für Volkswirtschaftslehre in diversen Bereichen ausgezeichnet. Ihm gehören zwei Forschungszentren an, die durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) finanziert werden. Das Zentrum für "Engineering Social and Economic Institutions" verbindet neue Ansätze der Mechanismus-Design-Theoriemit experimentellen Methoden mit dem Ziel, soziale, politische und wirtschaftliche Institutionen zu optimieren. Das Zentrum für „Institutions, Policy, and Culture in the Development Process“ beschäftigt sich mit den Themen Makroökonomie, Wachstum, Globalisierung und technologischer Wandel, wobei ein besonderes Augenmerk auf der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas liegt.
Zusätzlich zu dem weltbekannten Laboratory for Experimental and Behavioral Economics hat das Institut vor kurzem das Laboratory for Social and Neural Systems Research etabliert. Dieses Labor verbindet modernste Technologien der bildgebenden Verfahren mit nicht invasiver Hirnstimulation, Neuropharmakologie und Computersimulationen. Dadurch können biologische Mechanismen erforscht werden, welche dem wirtschaftlichen Entscheidungsprozess zugrunde liegen.
Im Institut befinden sich die Redaktionen des Journal of the European Economic Association, Experimental Economics, und Kyklos. Diverse Institutsmitglieder gehören Redaktionen renommierter Journals an, sind gewählte Vertreter internationaler ökonomischer Vereinigungen(z.B. die European Economic Association und die Economic Science Association) und durften in der Vergangenheit internationale Preise, Stipendien und Ehrendoktorate entgegennehmen.

